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Die
Auswanderung aus Europa |
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Amerika
ist nicht vor gut fünfhundert Jahren entdeckt worden, damit
um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Luxusreisende auf dem Atlantik
ein Ziel haben würden. Neugier auf ferne Welten leitete Christoph
Kolumbus gen Westen, später waren es die Interessen großer
Handelgesellschaften und mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Amerika
ob seiner freiheitlich-demokratischen Struktur innerhalb der Vereinigten
Staaten von Amerika, ob der schier unbegrenzten Möglichkeiten
der Selbstverwirklichung, die das riesige Land bot und vor allem
ob der Armut und der monarchistischen Gängelei, die in der
Alten Welt herrschte, zum Objekt der Sehnsucht vieler.
Selbst Johann Wolfgang Goethe erlag dieser Sehnsucht. 1827 knallte
er der deutschen Kleinstaaterei einige wenige Verse um die Ohren:
"Amerika, du hast es besser
Als unser Kontinent, der alte,
Hast keine verfallenen Schlösser
Und keine Basalte.
Dich stört nicht im Innern,
Zu lebendiger Zeit,
Unnützes Erinnern
Und vergeblicher Streit.
Der Poet floh in die Verse. Das Volk machte
sich auf den Weg. Von 1820 bis in die heutigen Tage wanderten
an die 50 Millionen Menschen in die USA ein. Die Deutschen sind
mit rund sieben Millionen die zahlenmäßig stärkste
Gruppe. Allein zwischen 1816, nach dem Ende der Napoleonischen
Kriege und der Aufteilung Europas durch den Wiener Kongreß,
und dem Beginn des Ersten Weltkrieges wanderten rund 5,5 Millionen
Deutsche in die USA aus.
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Mit dem Segelschiff nach Amerika |
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Die Titanic gibt Antworten |
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Schlagwörter:
Verkehr, Verkehrsmittel, Schiff, Schifffahrt, Geschichte, Mythos,
Untergang, Unglück, Unfall, Katastrophe, Titanic, Passagierschiff,
Personentransport, Reedereien, Atlantiküberquerung, Übersee,
Amerika, Deutschland, Verkehrswerkstatt |
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