Durch das Roden von Wäldern und umpflügen von Wiesen geht immer mehr Lebensraum der Feldhasen verloren. Wenn es weniger Futter gibt, ziehen die Hasen weiter oder bekommen weniger Junge.
Viele Bauern säen auf den Feldern jedes Jahr das gleiche Getreide an, z.B. Mais. Damit alles gut wächst, verwenden manche Bauern Insektengifte und Mittel gegen Pilze. Dadurch sterben nicht nur Würmer, Käfer und Heuschrecken sondern die Feldhasen fressen die Reste von dem Gift mit den Gräsern und Pflanzen. Dies kann zu Krankheiten führen. Manche Gifte können dazu führen, daß der Rammler oder die Häsin keine Jungen mehr zeugen können.
Hasen verstecken sich gerne in den Furchen auf den Feldern und in Kuhlen auf Wiesen. Wenn der Bauer mit dem Mähdrescher, dem Pflug, dem Heuwender oder zum Düngen über die Felder fährt, müssen manche Hasen sterben, da sie nicht rechtzeitig flüchten können.
Wenn zu viele Jäger Hasen schießen, besteht die Gefahr, daß die Anzahl der Hasen zu stark verringert wird.
In den letzten fünfzig Jahren wurden immer mehr Straßen und Autos gebaut. Der Verkehr steigt zunehmend an, so dass Feldhasen auch häufiger von Autos überfahren werden und sterben.