| Im Frühjahr, nach Beendigung des Winterschlafes, wenn das Angebot an Käfern und Schnecken noch klein ist und der Igel nicht wählerisch sein kann, frisst er in großen Mengen Regenwürmer. Ein beliebtes Futter sind Schnecken, die eine leichte Beute sind. |
| Im April und Mai ernährt sich der Igel gern von Nachtfaltern und deren Raupen. Ein Igel kann in einer Nacht 30 Raupen aus dem Frühbeet im Kleingarten vertilgen. |
| Den nützlichen Marienkäfer lassen Igel in Ruhe. |
Spinnen oder Heuschrecken erwischt der Igel nur selten, da beide zu flink sind. Frösche entwischen dem Igel.
Eier und Nestlinge von Vögeln, die am Boden brüten, lässt sich ein Igel nicht entgehen. Auch eine tote Maus oder Aas sind willkommen. |
| Zum Aufknacken von harten Käferpanzern aber auch zum Öffnen von Schneckenhäusern oder Eierschalen kommen ihm die spitzen und scharfkantigen Zähne zugute. Im Laufe der Jahre werden die Zähne stumpf. |
| Der Igel trinkt Wasser. Milch verträgt er nicht. |