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Shadow
of the
Colossus
Ein Spiel wie ein Film, also ein Spielfilm?
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Wie beschreibe ich nur „Shadow Of The Colossus“ (SOTC)? Was ist das überhaupt für ein Spiel? Es ist eine Herausforderung, dieses Spiel zu beschreiben, da es keinem Genre klar zuzuordnen ist. |
SOTC ist der inoffizielle Nachfolger von ICO aus der japanischen Spieleschmiede SCEJ. Sony hat sich nun des Spiels angenommen. Dem Spiel gelingt es vor allem drei stark ausgeprägte Gefühle zu verkörpern: Einsamkeit, Liebe und Treue. |
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Der Held des Spiels möchte sich mit dem Tod seiner Geliebten nicht abfinden und sucht einen geheimnisvollen Tempel auf, um den toten Körper wieder zum Leben zu erwecken. Dies gelingt ihm nur, wenn er die 16 riesigen Kolosse besiegen kann.
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Also macht er sich auf die Suche nach jedem einzelnen von ihnen. Seine Begleiter sind sein treues Pferd Agro, das die Seele seiner Verstorbenen darstellt, und sein Schwert, das ihn den Weg zu seinen Gegnern weist.
Auf den ersten Blick also ein typisches Action-Adventure mit der traditionellen Formel: „Und am Ende wartet auf dich der Endgegner.“
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„Endgegner“ ist gewissermaßen auch richtig, aber was noch? Um es kurz zu machen: Nichts! Es erwarten dich weder Rätsel noch Zwischengegner. Endlose Landschaften, du, dein Schwert und dein Pferd, nichts anderes. Der erste Eindruck: Laaaaangweilig! Doch dieser Eindruck wird sich schnell ändern, je länger du das Spiel spielst. Gerade diese Leere ist es, die es erstaunlicherweise schafft, das Gefühl der Abgeschiedenheit und der Hoffnungslosigkeit zu symbolisieren. |
| Ihr werdet einen Großteil des Spiels damit beschäftigt sein zu reiten, zu suchen und zu klettern. Und zwar ganz alleine. Noch nicht einmal Tiere begegnen Euch. |
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Und dann, wie aus dem Nichts taucht einer der Kolosse auf. Urplötzlich geht es richtig zur Sache. Atemberaubende Geschwindigkeit, von 0 auf 100! Nur so könnt ihr es schaffen, Euren Gegner zu bezwingen. |
Blindes Drauflosschlagen bringt dich nicht weiter, Taktik ist gefragt. Jeder Koloss besitzt eine verwundbare Stelle, und du musst sie erstmal finden. Dabei bleibt nicht aus, dass du auf den Koloss aufspringen, und seinen Hieben ausweichen musst. |
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Es braucht eine Menge Geschick, um sich auf ihnen halten zu können. Jeder Koloss ist einzigartig und hat eine andere Form. Mal ist es ein Vogel oder ein anderes Mal ein Stier. Manchmal tragen sie sogar Steinkeulen. Und das Reizvolle ist: Es wird von Gegner zu Gegner deutlich schwieriger. |
Bewertung: Ein Spiel, das sich nicht so einfach dem Action-Adventure-Genre zuordnen lässt. Ein absolutes Novum: Ein Spiel, das die Gefühlslage des Helden und die Gesamtstimmung sehr gut nachvollziehbar macht. Rasante, lange aber dennoch kurzweilige Gefechte. Qualität statt Quantität. Ein Muss für jeden, der sich zu Abenteuern und Action hingezogen fühlt und auf zahllose Metzeleien verzichten kann. |
Allgemein:
Eine Phantasiewelt nach japanischem Drehbuch. Daher ist natürlich kein konkreter Realitätsbezug zu erwarten. Es wird größtenteils auf Dialoge verzichtet. Das Ziel des Spiels ist klar ersichtlich: Durch die Zerstörung der 16 Kolosse die Geliebte wieder zum Leben erwecken.
Vom Spieler wird vor allem Orientierungsgeschick erwartet, da er mit Hilfe einer Karte und seines Schwertes die Kolosse aufspüren muss, bevor er sie herausfordert.
Die Kämpfe zeigen actiontypische Anforderungen aus dem Bereich der Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination. Besonders hervorzuheben ist das strategische Vorgehen und das Beobachten des Gegners, da ohne die Berücksichtigung dieser Punkte der Gegner nicht zu besiegen sein wird.
Untypisch für ein actionreiches Spiel ist hier vor allem der besonders gelungene emotionale Bezug zur Thematik: Durch die Gestaltung der Landschaften und die immer inniger werdende Beziehung des Helden zu seinem Pferd werden die oben genannten Gefühle wie Treue, Liebe und Einsamkeit thematisiert. Dadurch ist es dem Spieler möglich, sich in die Lage seines Helden zu versetzen.
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| Vertrieb |
Sony |
| Betriebssystem |
PS2 |
Hardware-
anforderung |
PS2 |
| Multiplayer |
- |
| USK |
ab 12 |
| Preis |
ab 58,99€ |
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