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Extrem feines Echolot bei Fledermäusen

Fledermäuse sind noch bessere Jäger als bisher vermutet. Die Tiere können selbst einzelne Käfer in einem Gebüsch erkennen, berichten jetzt amerikanische Biologen. Die Forscher hatten die in Rhode Island heimische grosse braune Fledermaus (Eptesicus fuscus) beobachtet.
Mit Infrarot-Kameras und Ultraschall-Detektoren sahen sie den Tieren nachts beim Jagen zu. Die Fledermäuse konnten Käfer fangen, die sich gerade erst aus dem Gras erhoben hatten. Auch ein Sprung ins Gebüsch rettete das Krabbelgetier nicht vor seinen Jägern.
Nach Erkenntnis der Biologen können die Fledermäuse ihre Echolot-Schreie gezielt reduzieren, wenn sie Beute im Gebüsch aufspüren wollen. Dadurch werden offenbar die Bewegungen der Käfer von den Reflexionen der Pflanzen unterscheidbar. Das Echolot hilft den Tieren auch, die Flughöhe über Wasser abzuschätzen, wenn sie im Flug trinken wollen. Weil die Flieger in Bodennähe kaum auszumachen sind, hat man sie bisher meist nur gegen den freien Nachthimmel beobachtet. Dabei sind den Forschern die Feinheiten des Echolot-Systems offenbar entgangen. Die Biologen glauben, aus den Tricks der Fledermäuse ließen sich noch viele neue Erkenntnisse für den Flugverkehr ableiten.
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Quelle: Nature Science Update, 2.2.01 Forschung : Neuroscientist James Simmons, Brown University, Acoustics Research Letters Online, 2(1), 43-48 (2001)
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    aktualisiert: 28.06.07
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