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Viele tolle Beispiele für WWW-Projekte aus dem MMF Aufbaukurs 2005/2006

 

 

 

 

 

WWW-Projekte im Deutsch als Fremdsprache Unterricht



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Unterrichtsorganisation

autonomes Lernen

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Links für WWW-Projekte

Dokumentierte Projekte

Beispiele: Unterrichtsprojekte aus dem MMF 2005/2006

 WWW-Projekte im DaF-Unterricht

WWW-Projekte ermöglichen die Anwendung der Sprachkenntnisse, ihre Erweiterung - und gleichzeitig landeskundliches Lernen: durch authentisches und zumeist aktuelles Material. Dafür nur einige Beispiele:

Projekte, die sich einer Lehrbucheinheit anschließen und die eine recht freie, lernergesteuerte Nutzung des WWW ermöglichen, z. B. die Internet-Projekte von Passwort-Deutsch
 
Informationen erarbeiten über eine Stadt/Region sowie aktuelle Veranstaltungen (vgl. Lixl-Purcell: Stadtleben - auch wenn das schon ein recht altes Beispiel ist)
 
 
Informationsbeschaffung über Firmen, Produkte, Studien- und Arbeitsmöglichkeiten |Beispiele aus dem MMF 2005/2006|

Ergänzung von Lehrbuchthemen durch eine WWW-Recherche, z. B. Schulen in deutschsprachigen Ländern durch ihre Homepages kennen lernen

Artikel aus verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften oder Berichte aus Radio und Fernsehen zu einem aktuellen Thema erarbeiten 
|Beispiele aus dem MMF 2005/2006|

ergänzende Informationen zu literarischen Texten im WWW beschaffen, um zum Beispiel Autorenporträts zu erstellen |Beispiele aus dem MMF 2005/2006|

eine digitale Reise durch eine Stadt, eine Landschaft, eine Region unternehmen und diese hinterher vorstellen |Beispiele sind hier zu finden|

Blogs nutzen, um Ergebnisse eines WWW-Projektes zu präsentieren

und vieles andere mehr...

Auch für die Lehrkraft bietet sich das WWW als Quelle zur Materialbeschaffung an, um das so Gefundene als schnell zu erstellendes und mit Worterklärungen versehenes Arbeitsblatt im Unterricht zu nutzen und, und, und.

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Unterrichtsorganisation

Internetprojekte mit Lerngruppen sind natürlich auf Computer mit Internetzugang angewiesen. Optimal ist ein vernetzter Computerraum, in dem Lernende zu zweit am Rechner sitzen und von allen Computern aus einen Internetzugang haben, so dass alle gleichzeitig im WWW arbeiten können.

Diese Arbeitssituation ist jedoch häufig nicht vorhanden. Da Internet-Projekte in Gruppen realisiert werden sollten, kann es notfalls auch möglich sein, nur einen Computer mit Internetzugang zu benutzen, der wechselnd von den einzelnen Gruppen oder auch nur Teilgruppen benutzt werden kann. Dieser Computer müsste dann jedoch für Schülergruppen zur Verfügung stehen, zum Beispiel in einer Bibliothek, einem Medienraum oder sogar im Unterrichtsraum der Lehrkraft. Wenn die Gruppen zusätzlich mit anderen (gedruckten) Materialien arbeiten, ist eine arbeitsteilige Nutzung des Computers organisierbar, zumal gezielt ausgedrucktes Material aus dem WWW auch unabhängig vom Computer im Unterrichtsraum erarbeitet werden kann.

Texte für E-Mail-Projekte oder Ergebnisse aus WWW-Recherchen können von den Lernenden auch außerhalb des Unterrichtsraums am Computer geschrieben und auf einem Speichermedium mitgebracht oder per E-Mail an die Lehrkraft geschickt werden. Und warum sollten Lerner unter Umständen nicht auch ihr privates Laptop mit in den Unterricht bringen, wenn sie eins besitzen? Eine methodische Flexibilität, wie sie bei Internet-Projekten möglich wird, sollte auch eine Computernutzung in technisch weniger gut ausgerüsteten Institutionen ermöglichen.

Internetaktivitäten mit einer Lerngruppe im DaF-Unterricht müssen wie andere Unterrichtsprojekte auch durchstrukturiert und methodisch geplant werden, um zu sinnvollen Ergebnissen zu gelangen:

Lernende arbeiten in Gruppen, teilweise in Kleingruppen oder zu zweit

neben dem WWW stehen auch traditionelle Materialien zur Verfügung

konkrete Arbeitsaufträge, je nach Sprachkenntnissen auch Vorgabe von WWW-Adressen, beugen hilflosem Verirren im Netz vor

Ergebnisse werden durch unterschiedliche Methoden in der Fremdsprache präsentiert. |mehr zum Thema Präsentieren|

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Autonomes Lernen oder: Lernen in der Informationsgesellschaft

Arbeitstechniken, die bei Internet-Projekten umgesetzt werden, verändern das institutionalisierte Sprachenlernen, indem Eigenaktivitäten der Lerner einen größeren Stellenwert erhalten und selbstbestimmte Lernprozesse ermöglicht werden. So entwickelt sich aus der Arbeit im Internet heraus fast organisch eine Methode, die das Fremdsprachenlernen in der Informationsgesellschaft verändert.

Lernerautonomie ist das Schlagwort, das pädagogische und didaktische Veröffentlichungen dominiert und von Schule fordert, den Lernern Raum zu bieten für die Konstruktion von Wissen und abzukehren von der Instruktion durch die Lehrenden. Von Erkenntnissen der Kognitionspsychologie und der Hirnforschung geprägt setzt sich zunehmend ein konstruktivistisch geprägter Ansatz durch, der Lernen neu definiert:

"Lernen wird als eine aktive Tätigkeit gesehen, die vom Lernenden selbständig durchgeführt werden muß. Der Lernende konstruiert sich sein Wissen aus den angebotenen Informationen - Lernen wird als ‘kreativer Konstruktionsprozeß’ gesehen" (Wolff