Lerntechniken: Präsentieren mit PowerPoint


Präsentieren

Was spricht für PowerPoint-Präsentationen?

Einführungen in PowerPoint

"Golden rules" für eine Präsentation

Und wenn's zu viel wird mit PowerPoint....

Präsentieren

Präsentiert wird im Englischunterricht auf vielfältige Weise, schriftlich ebenso wie mündlich, schließlich geht es nicht nur um das Anwenden der englischen Sprache in konkreten (kommunikativen) Zusammenhängen, sondern immer auch um die Vermittlung von Arbeitsprozessen- und ergebnissen.

Das ist im Unterricht, der das Internet intensiv integriert, nicht anders, denn auch hier gibt es sehr viele Anlässe für mündliches Präsentieren: Recherchen im WWW, deren (Zwischen-) Ergebnisse nicht der Lerngruppe vermittelt werden, sind oft reine Zeitverschwendung, weil die Lernerinnen und Lerner sich nicht verpflichtet fühlen, sinnvoll zu arbeiten, wenn das Ergebnis ohnehin nicht von allgemeinem Interesse ist. Kurze mündliche Statements geben der Lerngruppe Teilinformationen, können von anderen ergänzt werden, dienen als Impuls für eine gemeinsame Diskussion. Längere und damit zwangsläufig intensivere WWW-Phasen erfordern informativere Präsentationen - und schon bietet sich das Medium an, das die Informationsbeschaffung ermöglicht hat: Kurze Vorträge, die durch PowerPoint unterstützt werden, erleichtern Vortragenden die Vermittlung von Informationen ebenso wie sie den Zuhörenden das Verstehen erleichtern: durch Bilder, Fotos, Grafiken und Stichwörter, Zitate, Worterklärungen.

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Was spricht für PowerPoint-Präsentationen?

Diese Form der Präsentation gefällt mir in internetgestützten Arbeitsphasen sehr gut, aus verschiedenen Gründen:

PowerPoint zwingt zu einer Strukturierung der Information vor der Präsentation

die Präsentation wird (nur) visuell gestützt, für die Zuhörer ebenso wie für die Präsentierenden; die eigentlichen Inhalte werden im mündlichen Vortrag erläutert, in der Fremdsprache natürlich

am Computer erarbeitete Ergebnisse können in Auszügen schnell und problemlos in PowerPoint übernommen werden, so dass grafische und sprachliche sowie ggf. multi-mediale Elemente eine ästhetische Einheit bilden können

Präsentationsästhetik sollte auch ein Lernziel sein: Über Design und Lay-out kann sich die Lerngruppe vorher verständigen, "golden rules" |mehr| für ästhetisch ansprechende Präsentationen können hinterher im Vergleich verschiedener Präsentation erarbeitet werden

Schülerinnen und Schüler lernen Präsentationsmethoden kennen, bei denen Computer und Beamer funktional eingesetzt werden, sie selber aber im Mittelpunkt stehen (durch Sprache, Körpersprache, Haltung, Artikulation, Adressatenbezug etc.)

Der mündliche Vortrag in der Fremdsprache kann intensiver und attraktiver durch die mediale Unterstützung sein, wenn der Vortragende sowohl Präsentationstechnik und -ästhetik als auch seine eigene Präsentationsmethode beherrscht - und all dies kann man lernen - meine Klassen und Kurse zum Beispiel lernen mit Hilfe eines Arbeitsblattes (PowerPoint in 10 Schritten) in einer Unterrichtsstunde die Grundzüge einer PowerPoint-Präsentation, die sie während der Weiterarbeit an der Präsentation ihrer Ergebnisse individuell vertiefen können. Dabei steht nicht das Programm im Mittelpunkt, sondern der Inhalt des Vortrages, der nur medial unterstützt wird.

Hilfreich:

lehrer-online: Präsentieren >>Webseite

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Einführungen in Powerpoint

PowerPoint 2000

Reinhard Donath: Einführung in PowerPoint 2000 in 10 Schritten als Word-Dokument >>word.doc oder auf einer Webseite >>yes, please

Christian Sonderhaus: sehr detailliertes Tutorial "Präsentationen mit PowerPoint (2000) erstellen" >>yes, please - und überhaupt bietet Christian Sondershaus zum Thema "Präsentieren" viele gute Informationen >>Webseite "Präsentieren"

Kurt Ludwigs: Erste Schritte mit PowerPoint 2000 (Kurt Ludwigs) >>pdf-Datei 

you rather prefer an English introduction? "PowerPoint (2000) in the classroom" - quite a nice multi-media intro with reasonable tips >>website 

 

PowerPoint 2003

LeaNet: "Inhalte strukturieren & übersichtlich präsentieren" - eine ganz hilfreiche Einführung in PowerPoint 2003 in 45 Minuten >>Webseite [z. Zt. nicht mehr im Netz, angeblich bei lo-net2.de]

you rather prefer an English introduction? "PowerPoint (2003) in the classroom" - quite a nice multi-media introduction with valuable tips >>website 

PowerPoint 2007

Erklärung als pdf (Copyright: Goethe-Institut)

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"Golden Rules" für eine ppt-Präsentation

Die folgenden Punkte sind Kriterien für die Evaluation von Präsentationen mit PowerPoint. Sie sollten, abhängig von der Lerngruppe, als Anregungen gesehen und entsprechend adaptiert werden.

Wenn Lernerinnen und Lerner Präsentationen evaluieren, könnte diese Aufstellung als Anregung für mögliche Gesichtspunkte benutzt und gekürzt bzw. ergänzt werden. Eine Ergänzung durch Bewertungskategorien (verschriftlicht, in Noten oder in Punkten) ist ebenfalls problemlos möglich.


Inhalt der Präsentation
· Darstellung des Themas
· fachliche Kompetenz: Kenntnisse, Verstehen, Erkennen, Urteilen
· Klarheit und Verständlichkeit des Inhalts

Struktur der Präsentation
· Gliederung: vor allem Einstieg - Schluss
· Strukturierung des Hauptteils
· roter Faden
· Länge

Vortragstechnik
· Orientierung an Zuhörerinnen und Zuhörern
· Gesprächsverhalten
· Blickkontakt
· Sprache: Deutlichkeit, Tempo, Pausen
· Lautstärke
· Körperhaltung
· Gestik/Mimik

Medienkompetenz
· Folienlayout
· Design
· Schrift
· Farben
· Grafiken
· Folienübergang

 

sehr detaillierte Bewertungsbögen zum Download: "Präsentationen bewerten" (Landesakademie für Fortbildung Baden-Württemberg) >>yes, please

sehr gut und sehr hilfreich: Christian Sondershaus: "Bewertung einer Präsentation": >>pdf-Datei

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Und wenn's zu viel wird mit PowerPoint....

"In der Welt der Vortragenden geht nichts mehr ohne Powerpoint. Mäßige Redner erwecken mit wechselnden Informationsgrafiken den Eindruck von Eleganz, und geistige Dürftigkeit wird mit Hilfe eines elektronisch flackernden Bühnenhintergrunds mühelos ausgeglichen. War der Overheadprojektor stets ein Vehikel pädagogischer Aufdringlichkeit, so verhandelt Powerpoint die Illusion, des Puzzles Lösung im Nebenbei des Erzählens herstellen zu können. Aus dem Einmaleins des Handelsvertreters wird per Mouseclick ein kleines Bühnenspektakel, das auf die prometheische Scham des Zuschauers aus ist. So jedenfalls hatte Günter Anders in seinem Buch von der Antiquiertheit des Menschen jenes Phänomen bezeichnet, dass der Mensch vor der Perfektion seiner eigenen Produkte verstummt" (Harry Nutt, Frankfurter Rundschau 30. 1. 2002).

Da kann der Spiegel nicht zurück stehen: "Die Macht der bunten Bilder" -SPIEGEL - 15. März 2004

 

 

P.S.: Nostalgie - die alte ppt-Webseite >> au ja!

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© Reinhard Donath | Fremdsprachenunterricht in der Informationsgesellschaft www.englisch.schule.de/reinhard.htm